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Hacken ist ganz einfach

Die 9. und die 10. Klasse der Mittelschule Lauterhofen waren erstaunt, wie einfach es ist, gehackt zu werden.

Ein Leben im Internet? Ein Leben mit Hackern!

Heutzutage ist ein Leben ohne Internet kaum vorstellbar. Alles läuft digital auf dem Bildschirm im Internet. Egal ob bei Firmen, in Schulen und im Privatleben, das Internet ist immer dabei. Das ist auch Hackern klar. Es gibt bis zu 46 Millionen Hackerangriffe pro Tag,
1. 000.000 Viren, die jeden Tag ausgeschickt werden und 132 000 Ein- und Ausgänge in einem Netzwerk, durch die Hacker kommen können. Auch auf mich wirkten diese Fakten im ersten Moment ziemlich einschüchternd. Doch es ist wirklich nicht schwer, sich vor Hackerangriffen zu schützen, genauso wenig wie selbst einer zu werden.

 

Wie hackt man?

Jeden, der jetzt Super-High-Tech-Wissen erwartet, muss ich jetzt leider enttäuschen, denn hacken ist tatsächlich viel einfacher als man denkt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um sich das gewiefte Handwerk selbst beizubringen. Auch wenn es kaum zu glauben ist, gibt es Apps, die das Hackerleben ermöglichen, einfach im App-Store. Viele dieser Apps gibt es kostenlos, oder preiswert zu kaufen. Doch was macht man damit? Tja, diese Apps sind in der Lage, Webseiten wie Google, Instagram oder Amazon 1:1 nachzustellen. So verfasst der Hacker ein neues Login-Fenster, in dem das unwissende Opfer seine privaten Daten und Passwörter eingibt. Damit hat der Täter zum Beispiel Zugriff auf Bankleitzahl oder Wohnort.
Doch es gibt nicht nur Apps, die das Leben eines Hackers erleichtern. Auch auf E-Mails, die bitten, seine Passwörter und private Daten anzugeben ist zu achten. Zudem gibt es auch kurios aussehende Links oder weiterleitende Seiten im Internet, die einen Hackerangriff vermuten lassen. Aber selbstverständlich gibt es auch die klassischen Versuche ein Passwort zu knacken, indem man alle 84 Zeichen in allen Tastenkombinationen auf dem Computer ausprobiert. Dies ist vielleicht eine etwas längerdauernde Arbeit, aber dennoch sehr effektiv.

Nun ist die Frage, wie man sich vor fiesen Hackerangriffen schützen kann. Nun heutzutage ist es ziemlich einfach Menschen übers Internet hinters Licht zu führen, aber denn noch gibt es glücklicherweise Möglichkeiten, wie man im Internet sicher bleibt.

 

Wie kann man sich schützen?

Auch wenn die vielen verschiedenen Möglichkeiten zu hacken für viele Menschen Grund zur Sorge sind, ist das Schützen vor Hackerangriffen mindestens genau so einfach, wie das Hacken selbst. Eines der wichtigsten Dinge, die man tun sollte, um sich vor einem Hackerangriff zu schützen, ist, darauf zu achten, dass der Virenscanner und die Firewall, die den Rechner vor unerwünschten Netzwerkzugriffen schützt, aktiviert ist. Schon allein das wehrt Virenangriffe von Hackern ab. Es hilft außerdem sehr, darauf zu achten, keine komisch wirkenden Links anzuklicken und die E-Mail-Adresse von seltsamen Absendern zu überprüfen. Vor allem solltest du darauf achten, welchen heruntergeladenen Apps du Zugriff auf deine privaten Daten gibst. So solltest du dir die Frage stellen, wofür eine App für Spiele Zugriff auf deine Dateien und Bilder braucht. Also gib nicht für alles dein Einverständnis. Und natürlich solltest du auf die Wahl deines Passwortes achten. Verwende nicht für jede Anmeldung bei sozialen Netzwerken Blume123, sondern denk dir etwas Neues aus. Achte darauf, dass es lang ist und nicht so schwer zu erraten, denn aufgepasst: Es gibt 50 Millionen verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für ein 4-stelliges Passwort.

Wenn du auf diese sechs Dinge achtest, kannst du dir sicher sein, dass du Hackern das Leben damit auf jeden Fall schwer machst!

 

Written by: Linda Emeagui

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