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Erasmusbesuch in Slowenien

Am Bahnhof in Maribor wurden die vier Austauschschüler Christina Mederer, Sedra Dyab, Jonas Dürr und Michael Geitner von ihren Gastgebern herzlich in Empfang genommen. Sie waren bereits vorab über soziale Netzwerke regelmäßig in Kontakt gewesen, so dass die anfänglichen Unsicherheiten schnell überwunden waren. Dazu trug auch bei, dass viele der slowenischen Gastgeber zur Erleichterung der Lauterhofener Schüler ganz gut deutsch sprachen!

Am nächsten Tag wurden in der Schule in Negova, aufgrund ihres ländlichen Charakters der Schule in Lauterhofen sehr ähnlich, verschiedene Spiele gespielt, bei denen sich alle teilnehmenden Schüler aus Polen, Griechenland, Slowenien, Deutschland und der Türkei besser kennenlernten. Die Schule selbst ist eine Grundschule, bei der ca. 150 Schüler von Klasse 1 bis Klasse 9 unterrichtet werden. Aufgrund der Herzlichkeit und Überschaubarkeit der Anlage fühlte sich die Lauterhofener Delegation gleich wie zuhause. Im Laufe der Woche wurden den Erasmusgästen slowenische Kultur und Lebensart näher gebracht. So standen unter anderem der Besuch von Bled, einem idyllischen Bergsee, die Hauptstadt Ljubljiana und das Expo-Center des Landes Slowenien auf dem Programm. An einem Tag arbeiteten alle Erasmus-Teilnehmer gemeinsam an einer „Mannequin-Challenge“: Das ist ein Film, bei dem in diesem Fall ein Spaziergang durch die Schule gefilmt wird und jeder Akteur eine „eingefrorene“ Pose einnehmen muss. Das entstandene Produkt konnten sich alle im Anschluss ansehen; es wird auch nach abschließender Filmbearbeitung auf https://takechanceserasmus.weebly.com zu sehen sein.

Dass slowenische Kultur auch gutes und üppiges Essen bedeutet, davon konnten die Lauterhofener Gastschüler täglich berichten. Viele der slowenischen Familien haben noch selbst ein paar Schweine und Rinder und ihren eigenen Gemüseanbau, worauf sie sehr stolz sind.

Der letzte Tag begann mit einer Wanderung durch die hügelige Herbstlandschaft und wurde mit dem Besuch der Gokartbahn in Maribor ganz zum Vergnügen der Schüler beschlossen. Der tränenreiche Abschied der internationalen Schülergruppe bewies, dass während dieser Woche viele Freundschaften geknüpft werden konnten.  Diese Begegnung, die durch ein von der EU finanziertes Erasmus-Schulprojekt ermöglicht wurde, wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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