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Umweltschule Europa 2016

Umweltministerin Scharf zeichnet 320 mittelfränkische und oberpfälzische Umweltschulen aus. Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die mind. zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Darunter befindet sich auch unsere Schule. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. koordiniert diese Auszeichnung, die in diesem Jahr an der Hans-Scholl-Realschule in Weiden stattfand.


Weiters dazu findet man in der Presse!

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Warum waren wir Umweltschule?

Handlungsfeld 1: Weg von der Plastiktüte

Ab September: Als Einstieg in das Thema Müll an unserer Schule gestalteten Kinder aus der 4. Klasse mit der Fachlehrerin Frau Thumann verschiedene Figuren aus Umverpackungen. Nach der Fertigstellung erfanden die Schüler noch lustige Namen.

In der 7. Klasse im Rahmen des Faches Soziales beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema Müll und wie lange alles dauert, bis es verrottet, bzw. dass es viele Dinge gibt, die wir achtlos in die Natur werfen, was sich nie zersetzt. Bei der Internet-Recherche fanden die Schüler z.B. heraus, dass es häufig eine ganze Weile dauert, eh unser Müll in der Natur zersetzt wird und verschwindet.

Die Folgen für den Menschen fanden die Schüler doch sehr erschreckend: Europaweit werden von jedem Menschen jährlich 500 Kilogramm Müll produziert. Das stellt nicht nur die Müllentsorger und die vorhandenen Deponien vor große Herausforderungen. Auch die Meere sind voll von Partikeln aus Plastikmüll. Plankton, Fische und Seevögel nehmen die Partikel mit der Nahrung auf und verenden daran. Der Mensch nimmt die krebserregenden Plastikpartikel als Endverbraucher beim Genuss von Fisch auf.

Deshalb startet unsere Schule im November die Aktion: "Weg von der Plastiktüte"

Es wurden weitere Plakate gestaltet, die Mitschüler und die Bevölkerung in Lauterhofen sollen über die Problematik aufgeklärt werden. Durch den Verkauf von Baumwollstoffbeuteln mit dem Schul-Logo wird auch gleich die Alternative zur Plastiktüte geboten.

Eine Tüte wird durchschnittlich nämlich nur 25 Minuten genutzt. Keine lange Lebensdauer, bedenkt man die Zeit bis zur vollständigen Zersetzung!

Fortgesetzt hat sich das Thema im Fach PCB der 6. und 7. Klasse mit der Problematik von Plastikmüll im Meer.

Gleichzeitig beschäftigt sich die Gruppe Soziales der 9. Klasse im Rahmen des nachhaltigen Handelns mit der Problematik des Wegwerfens von Lebensmitteln. Mit geschärftem Bewusstsein sollen die Schülerinnen und Schüler Alternativen zum Wegwerfen erkennen und praktisch im Unterricht umsetzen.

Handlungsfeld 2: Unsere Schulbienen

Im Winter liefen erste theoretische Planungen bzgl. der Aktivitäten am Schulgelände. Durch Geld- und Sachspenden konnte das notwendige Material besorgt werden. Auf unsere neuen Mittelwände mussten Wachsplatten gelötet werden, was den SchülerInnen viel Spaß machte. Außerdem wurden die neuen Bienenbeuten mit Naturwachs eingelassen. Nun steht im grünen Bereich in der Nähe des Pausenhofs ein Lehrbienenstand. Eine Pflanzung von Weiden grenzt den Bereich ab und sorgt für einen erhöhten Abflug der Bienen. Ausgerüstet mit neuen Schutzanzügen können unsere Schüler ohne Angst die direkte Nähe zu den Bienen erleben. So geschah es auch beim ersten Honig schleudern.

Im Frühjahr stand das Umsetzen der Bienen unseres schuleigenen Bienenvolkes an. Die Überprüfung des Bienenvolkes auf Gesundheit und Zustand der Waben waren ebenso notwendig wie die Kontrolle für den richtigen Zeitpunkt des Honigschleuderns. Dabei konnte eine ganze Klasse bei einem Ausflug miterleben, wie die schweren Honigwaben aus dem Stock geholt werden, wie man entdeckelt und wie mit Hilfe einer elektrischen Schleuder der Honig gewonnen wird.

Die SchülerInnen sollen bei der Fortführung des Schulthemas "Bienen" den Jahreslauf am Bienenstock näher kennen lernen und aktiv mitwirken. Neben notwendigen theoretischen Grundlagen steht die Eigentätigkeit im Vordergrund. Am intensivsten beschäftigt sich die Arbeitsgemeinschaft Umwelt damit.