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Verabschiedung von Hilde Remer

 

Im Rahmen einer Feierstunde in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule wurde Hildegard Remer in den Ruhestand verabschiedet.

40 Jahre war Remer als Grundschullehrerin tätig, davon 30 Jahre an der Schule in Lauterhofen. Eigentlich hätte sie bereits im Februar verabschiedet werden sollen, berichtete Schulrektor Bernhard Dürr, doch das Schulamt habe festgestellt, sie werde wegen des Lehrermangels noch ein halbes Jahr länger als Klassenleiterin gebraucht.

Schulleiter Dürr und Konrektorin Martina Jacob lobten die „geschätzte Kollegin“ für ihre „unkomplizierte Art“, „ehrlich und unverfälscht“, ihr „herzhaftes Lachen“ werden sie vermissen. 

Für Remer sei der Beruf Berufung gewesen, ihre berufliche Tätigkeit sei geprägt gewesen von „größter Wertschätzung gegenüber den Schülern“, gewissermaßen eine „pädagogische Liebe“, meinte Dürr.

Remer besitze „Echtheit und Authentizität“ wie wenig andere und ein „kräftiges Rückgrat“. Stets habe sie zu ihren Überzeugungen gestanden, habe sich nie „verbiegen“ lassen und sei sich selbst immer treu geblieben.

Weiter lobten die Schulleiter ihre „Verlässlichkeit zum Wohle der Schüler“, ihren Mut und ihre Entschlossenheit, sie sei „ein Fels in der Brandung“ gewesen, auch in „kniffligen“ Situationen.

Sie werde in den Ruhestand verabschiedet „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, nur ungern ließen sie die „tolle Kollegin“ ziehen.

Bürgermeister Ludwig Lang lobte die „super Lehrerin“, die eine „sehr, sehr lange Zeit“ an der Schule in Lauterhofen gewirkt habe. Lang nannte Remer ein „Urgestein“ an der Schule, über Jahrzehnte hinweg habe Remer den Schülern Werte vermittelt.

Mit Blick auf die Zukunft der Schule avisierte der Bürgermeister, in den nächsten Jahren die Mittelschule „wieder auf Vordermann zu bringen“.

Im Namen der Marktgemeinde wünschte Lang alles Gute und bedankte sich mit einem Gutschein für das Engagement.

Silke Graf dankte der verdienten Lehrkraft im Namen des Elternbeirates, insbesondere für die Bereitschaft, das letzte halbe Jahr noch „dranzuhängen“. Für den Ruhestand wünschte sie alles Gute und vor allem Gesundheit.

Mit musikalischen und humorvollen Einlagen bedankten sich auch die Schülerinnen und Schüler und wünschten „nur das Beste“ für den Ruhestand, „weil du was Besonderes bist“.

Die Kombiklassen ½ hatten darüber hinaus „Pillen“ parat für die nun einsetzenden „Wehwehchen“ im Alter, mit genauer Gebrauchsanweisung – Traubenzucker in allen Variationen.

Mit roten Rosen bedankten sich auch die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen, die in der Grundschule von Hildegard Remer unterrichtet wurden,.

Remer selbst äußerte sich „ein bisschen geplättet“ über die große Zahl der mitfeiernden Schüler. „Ich war unheimlich gern Lehrer bei euch und mit euch!“. jr